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Staatsministerin Natalie Pawlik

Staatsminister Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus

Foto: Bundesregierung / Kugler

Als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration habe ich einen klaren Auftrag: Integration in Deutschland aktiv gestalten. Denn Integration ist kein Selbstläufer – sie braucht klare Erwartungen, konkrete Angebote und den Willen aller Beteiligten. Nicht nur Eingewanderte sind gefragt, sondern alle 84 Millionen Menschen in Deutschland tragen Verantwortung für das Gelingen unseres Zusammenlebens.

Integration bedeutet für mich vor allem: Wer in Deutschland lebt, soll Deutsch sprechen, arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Das ist kein Wunsch, sondern eine Grundbedingung für ein funktionierendes Miteinander. Deshalb setze ich auf Spracherwerb und Sprachförderung von Tag eins – ich arbeite dafür, dass Menschen schnell in Arbeit kommen und ausländische Berufsabschlüsse unbürokratischer anerkannt werden. Gerade Frauen mit Einwanderungsgeschichte müssen endlich gleichberechtigt im Arbeitsmarkt ankommen können. Wer arbeiten will und kann, darf nicht durch bürokratische Hürden ausgebremst werden.

Bildung ist dabei der wichtigste Hebel für gelingende Integration. Alle Kinder müssen vom ersten Tag an Zugang zu Kitas und Schulen haben – unabhängig davon, woher ihre Eltern kommen. Eine Gesellschaft, die Kindern nach der Herkunft ihrer Eltern unterschiedliche Chancen gibt, verspielt ihre eigene Zukunft.

Integration entscheidet sich vor Ort – in den Städten und Gemeinden, in den Schulen und Vereinen, auf dem Arbeitsmarkt und in der Nachbarschaft. Deshalb stärke ich kommunale Strukturen und das Engagement von Vereinen und Initiativen. Denn gelingende Integration ist keine Frage des guten Willens allein – sie braucht verlässliche Strukturen, Ressourcen und politischen Rückhalt.

Zugleich bin ich auch Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus. In dieser Funktion setze ich mich dafür ein, dass Rassismus in Deutschland nachhaltig bekämpft wird. Ich unterstütze Betroffene von Rassismus und arbeite für eine Gesellschaft, in der Vielfalt als Chance begriffen wird, strukturelle Hürden abgebaut werden und der Zusammenhalt wächst.

Das Amt wurde 1978 eingerichtet. Grundlage der Arbeit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sind die §§ 92, 93 und 94 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG). Das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus wurde erstmals 2022 eingerichtet.

Lebenslauf

Geburtsdatum

26. August 1992

Geburtsort

Wostok, Russland

2012

Fachhochschulreife an der Johann-Philipp-Reis-Schule, Friedberg (Hessen)

2012 bis 2016

Studium der Geschichts- und Kulturwissenschaften, Bachelor of Arts

2016

Studium Gesellschaft und Kulturen der Moderne an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Master of Art

2015 bis 2016

Studentische Hilfskraft am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen

2015 bis 2016

studentische Mitarbeiterin

2017 bis 2020

wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von Dr. Udo Bullmann, Mitglied des Europäischen Parlaments.

2020 bis 2021

studentische Mitarbeiterin

2020 bis 2021

Büroleiterin im Wahlkreisbüro von Dr. Udo Bullmann, Mitglied des Europäischen Parlaments.

seit 2021

Mitglied des Deutschen Bundestages

2022 bis 2025

Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

seit 05/2025

Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus

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