Bildung
Berufliche Bildung und Hochschulbildung
Junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte spielen eine wachsende Rolle auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gezielte Unterstützung und Beratung in Ausbildung und Studium stärken ihre Chancen und sichern den Nachwuchs von morgen.
Gezielte Unterstützung und Beratung stärken die Chancen von Studierenden mit Einwanderungsgeschichte an deutschen Hochschulen
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Der deutsche Arbeitsmarkt benötigt qualifizierte Fachkräfte und einen gut ausgebildeten Nachwuchs, um Herausforderungen wie den demografischen Wandel oder die zunehmende Digitalisierung zu bewältigen.
Berufliche Bildung
Die Chancen von jungen Menschen mit Einwanderungsgeschichte auf dem deutschen Arbeitsmarkt steigen seit Jahren. Der Berufsbildungsbericht 2025 zeigt, dass Unternehmen mittlerweile immer mehr junge Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ausbilden. Unter den bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsbewerberinnen und -bewerbern hat jeder Fünfte eine ausländische Staatsangehörigkeit. Gleichzeitig haben viele junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte keinen Berufsabschluss.
Im Bündnis „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ hat die Beauftragte gemeinsam mit Bund, Ländern und den Sozialpartnern Maßnahmen entwickelt, die bessere Startchancen in eine duale Ausbildung ermöglichen oderbei der Prüfungsvorbereitung unterstützen. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) als zentrale Ansprechpartnerin für Jugendliche bei der Berufsorientierung und die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz. Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit unterstützt bei allen Fragen rund um Beruf, Ausbildung oder Studium – persönlich und kostenlos.
Hochschulbildung
Der Studienerfolg hängt – wie vieles im deutschen Bildungssystem – auch vom Elternhaus ab. Studierende, die aus nicht-akademischen Elternhäusern kommen, die Ersten in ihrer Familie sind, die ein Studium aufnehmen, oder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen und ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben (Bildungsinländer/-innen) sind überproportional oft mit Schwierigkeiten konfrontiert, die nicht selten zum Studienabbruch führen.
Um den Studienerfolg dieser Studierenden zu erhöhen, sind frühzeitige Berufs- und Studienorientierung sowie universitäre Beratungsstrukturen essenziell.
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