Integration
14. Integrationsbericht zur Lage von Integration und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft
Mit 60 Indikatoren in 14 Themenfeldern misst der Bericht Erfolge und Herausforderungen der Integration und zeigt auf, wie Teilhabe in Deutschland erfolgt.
14. Integrationsbericht
Integrationsbeauftragte
Mit dem Integrationsbericht erfüllt die Beauftragte ihren gesetzlichen Auftrag, mindestens alle zwei Jahre dem Deutschen Bundestag Bericht zu erstatten (gemäß § 94 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz).
Der 14. Integrationsbericht [PDF, 14 MB] von 2024 gibt im Zeitverlauf einen umfassenden Überblick über das Integrationsgeschehen in Deutschland und ordnet dieses wissenschaftlich ein.
Der Bericht deckt dabei 14 Themenfelder ab:
- Demografie
- Rechtsstatus
- Frühkindliche und schulische Bildung
- Sprache
- Berufliche und akademische Bildung
- Arbeitsmarktintegration
- Einkommen
- Soziale und politische Partizipation
- Diversitätsorientierte Öffnung
- Wohnen
- Gesundheit
- Leben in Sicherheit
- Hasskriminelle Gewalt
- Rassismus
Er enthält außerdem ein Schwerpunktkapitel zur Bedeutung von Einwanderung für die Bewältigung des Fachkräftemangels in Deutschland.
Der 15. Integrationsbericht der Beauftragten soll im Herbst 2026 veröffentlicht werden.
Beitrag zu einer faktenbasierten Debatte
Der 14. Integrationsbericht liefert ein Gesamtbild unserer Einwanderungsgesellschaft und leistet einen Beitrag zu einer sachlichen, faktenbasierten Debatte. Er zeigt Erfolge und benennt Herausforderungen, an denen Ankommen und Zusammenleben noch besser gestaltet werden müssen, damit Teilhabe und Repräsentation in der Einwanderungsgesellschaft gelingen.
Damit bietet der Bericht allen Akteurinnen und Akteuren – in Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Migrantenorganisationen – wichtige Informationen und Erkenntnisse, um Integration auf allen Ebenen voranzutreiben.
Er wurde vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V. erstellt. Die Indikatoren des Berichts bauen auf dem Integrationsmonitoringbericht 2021 [PDF, 9 MB] auf. Sie wurden geprüft und aktualisiert sowie innerhalb der Bundesregierung erörtert.
Zentrale Erkenntnisse des 14. Integrationsberichts: In allen Lebensbereichen gelingt Integration besser
Deutschland ist vielfältig: 25 Prozent unserer Bevölkerung hat eine Einwanderungsgeschichte, bei Kindern und Jugendlichen sind es sogar gut ein Drittel. Die große Mehrheit fühlt sich zugehörig zu Deutschland.
Zwei Drittel der Beschäftigten ohne deutsche Staatsbürgerschaft üben eine qualifizierte Tätigkeit aus und viele sind in Berufen beschäftigt, in denen Fachkräfte gesucht werden, etwa im Beton- und Stahlbau, als Bus- und Straßenbahnfahrer*in oder in der Pflege.
Auch im Bildungsbereich gab es einige Verbesserungen, doch gerade hier zeigt sich auch, wo es noch Nachholbedarf gibt: Kinder und Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte sind überproportional oft von sozialen, finanziellen und bildungsbezogenen Risikolagen betroffen sind. Ihre schulischen Kompetenzen sind seit 2006 gestiegen. Allerdings steigt auch der Anteil ausländischer Schüler*innen, die ohne Abschluss die Schule verlassen.
Daten im Dashboard Integration verfügbar
Alle im 14. Integrationsbericht verwendeten Indikatoren sowie weitere differenzierte Integrationsdaten hat das Statistischen Bundesamt im Dashboard Integration unter www.dashboard-integration.de aufbereitet.
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