Integrationsmonitoring

Integration messbar machen Integrationsmonitoring

Integration messen, Erfolge und Herausforderungen transparent darstellen und damit den Zusammenhalt in unserem Land stärken – dazu leistet das Integrationsmonitoring einen wichtigen Beitrag.

Fußgänger auf einer Treppe

Wo gelingt Integration und wo muss nachgesteuert werden

Foto: pixabay / B_Me

Keine andere Veröffentlichung berücksichtigt auf Bundesebene alle im Bereich der Integration regelmäßig verfügbaren Daten in dieser Dichte und Ausführlichkeit. Mit einem Monitoring wird Integration wissenschaftlich untersucht. Mit bestimmten Indikatoren – also messbaren Werten – kann überprüft werden, wie erfolgreich die Integration ist.

Entwicklung steuern

Durch diese Beobachtungen kann erkannt werden, wo Integration gelingt und wo nachgesteuert werden muss. Die Bundesregierung kann dann Maßnahmen ergreifen, die gute Entwicklungen verstärken und schlechten entgegenwirken. So dass alle Menschen, die hier leben - unabhängig von ihrer Herkunft – gefördert werden, ihre Potenziale nutzen können und ihr Leben eigenverantwortlich gestalten.

Das Integrationsmonitoring zeigt also, welche Fortschritte, aber auch welche Handlungsbedarfe es gibt: bei der frühkindlichen und schulischen Bildung, am Arbeitsmarkt, im Gesundheitswesen oder bei der Bekämpfung von Kriminalität. Es liefert allen Akteuren – Bund, Landern, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Migrantenorganisationen – wichtige Informationen, um die Integration auf allen Ebenen voranzutreiben, zu fordern und einzufordern.

Zusammenarbeit

Die dem Monitoring zugrundeliegende Indikatorik wurde gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den Ressorts der Bundesregierung weiterentwickelt. Alle Daten werden im Zeitverlauf vorgestellt und sind unterteilt nach zwölf Themenfeldern, die alle wesentlichen Bereiche gesellschaftlichen Lebens abdecken und im wissenschaftlichen Diskurs verorten.

Alle Indikatoren werden für den Zeitraum zwischen 2005 und 2018 untersucht, in einigen Fällen auch bis zum Jahr 2019.Das Monitoring baut auf den Erfahrungen auf, die mit den zwei Berichten zu den Integrationsindikatoren (2009 und 2011) gewonnen wurden.