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Diversität in der Bundesverwaltung – ein moderner Staat muss alle erreichen

Heute hat das Bundeskabinett die ganzheitliche Diversitätsstrategie der Bundesregierung „Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Bundesverwaltung“ beschlossen.

Staatsministerin Reem Alabali-Radovan: „Die Diversitätsstrategie ist ein wichtiger Schritt zur vielfaltsorientierten Modernisierung der Bundesverwaltung. Deutschland ist eines der diversesten Länder der Welt, doch diese Vielfalt spiegelt sich noch nicht ausreichend in unseren Ministerien, Ämtern und Behörden wider. Das wollen wir ändern und das Potential von Vielfalt in der Verwaltung besser nutzen. Wir wissen, dass vielfältige Teams bessere Ergebnisse schaffen. Staatliches Handeln ist glaubwürdiger und erfolgreicher, wenn es die Vielfalt von Perspektiven und Talenten der gesamten Gesellschaft einbezieht.“

Die Diversitätsstrategie der Bundesregierung legt ein umfassendes Vielfaltsverständnis zugrunde: Sie nimmt alle gesellschaftlichen Gruppen in den Blick, da sie die Vielfalt der Beschäftigten als wichtig für eine funktionale moderne Verwaltung begreift. Mit dieser Strategie fördert die Bundesregierung eine von Wertschätzung, Akzeptanz und Diskriminierungsfreiheit geprägte und damit vielfaltsorientierte Verwaltungskultur.

Maßgeblich für den Zugang zum Öffentlichen Dienst des Bundes sind die in Artikel 33 Absatz 2 Grundgesetz genannten Kriterien der sogenannten Bestenauslese. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben von Bundesbehörden zeigt die Strategie Maßnahmen auf für die Bereiche Organisations- und Personalentwicklung, vielfaltsorientierte Personalgewinnung und Diskriminierungsprävention und -intervention.

Die Diversitätsstrategie wurde vom Bundesministerium des Innern und für Heimat und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte für Antirassismus gemeinsam erarbeitet. In der begleitenden Arbeitsgruppe waren der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, der Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die interministerielle Arbeitsgruppe der Gleichstellungsbeauftragten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften dbb Beamtenbund und Tarifunion und DGB beteiligt.