Integrationsbeauftragte

Zelt der Staatsministerin für Integration im Kanzlergarten

Fakten statt Fake

Informationszelt der Staatsministerin für Integration beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

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Programm NesT

„Seenotrettung ist menschliche Pflicht“

Staatsministerin Widmann-Mauz stellt in „Seebrücken“-Stadt Rottenburg Programm zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger...

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Staatsministerin Widmann-Mauz auf Deutschlandreise

Deutschland kann Integration!

Auf ihrer Deutschlandreise besuchte Staatsministerin Widmann-Mauz Orte, die zeigen, wie Integration gelingen kann.

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt in Dresden

Widmann-Mauz: „Sachsen zeigt Flagge für Vielfalt“

Die Staatsministerin für Integration unterzeichnet mit Ministerpräsident Kretschmer Charta der Vielfalt in Dresden.

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Vorstellung von NesT mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesinnenministeriums, des BAMF und der Zivilgesellschaft

Hand in Hand von Anfang an

Widmann-Mauz stellt mit Bundesinnenministerium Pilotprogramm für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge vor.

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Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017

Ausgabejahr: 2017
Datum: 20. Juni 2017

Beauftragte ruft zu gemeinsamem Handeln auf

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration:

„Es ist ein neuer trauriger Rekord: 65,6 Millionen Menschen waren Ende 2016 weltweit auf der Flucht. Das waren 300.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen hat nach Angaben der Vereinten Nationen einen neuen Höchststand erreicht.

Auch wenn viele Flüchtlinge Schutz in Europa suchen: Das ist nur ein Bruchteil dessen, was afrikanische Staaten oder die Nachbarländer von Syrien schultern. Sie tragen die Hauptlast der Flüchtlingsnot. Denn die übergroße Mehrheit der Flüchtlinge sucht Schutz in anderen Regionen ihrer Heimat oder wird durch Terror, Verfolgung oder Hungersnöte in Nachbarländer vertrieben. Nur eine Minderheit nimmt die Gefahren einer Flucht nach Europa weit weg von ihrer Heimat auf sich.

Umso größer ist die Schande für die internationale Gemeinschaft, dass die Hilfsprogramme der Vereinten Nation noch immer unterfinanziert sind. In zehn afrikanischen Ländern mussten die UN bereits die Nahrungsmittelhilfe für zwei Millionen Flüchtlinge kürzen und der Geldmangel bedroht laut Unicef auch die Hilfe für neun Millionen syrische Kinder. Geld, das dringend zur Versorgung und Ausbildung von vertriebenen, oft auch verwaisten Kindern benötigt wird. Die internationale Gemeinschaft muss endlich ausreichend Unterstützung für die Schwächsten der Kriegsopfer in Syrien bereitstellen.

Deutschland nimmt seine internationale Verantwortung ernst. Wir haben seit 2015 über 1,2 Millionen Schutzsuchende aufgenommen, untergebracht und erste Integrationsschritte in Spracherwerb, Ausbildung und Arbeitsmarkt ermöglicht. Auch unsere Entwicklungszusammenarbeit haben wir weiter ausgebaut.

Was aber weiterhin fehlt, ist eine gesamteuropäische Antwort auf die Herausforderungen der Flüchtlings- und Migrationspolitik. Die Verhältnisse auf den griechischen Inseln sind europäische Probleme – denn viele der Schutzsuchenden, die in den griechischen Hotspots ankommen, sollen auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden. Aber schon da hakt es. Und bis heute ist es nicht gelungen, eine gemeinsame, solidarische Verteilung von Geflüchteten auf alle EU-Mitgliedsstaaten zu vereinbaren.

Europa muss sich endlich ehrlich machen: Fluchtursachen lassen sich nicht durch Grenzen und Maßnahmen der Flüchtlingsabwehr beseitigen. Mauern, Stacheldraht oder Zäune werden die Verzweiflung, die Armut und die Not der Menschen nicht stoppen. Wir brauchen endlich eine stringente, europäische Strategie zur Bekämpfung der Fluchtursachen, die diesen Namen verdient.“

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