Integrationsbeauftragte

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt in Dresden

Widmann-Mauz: „Sachsen zeigt Flagge für Vielfalt“

Die Staatsministerin für Integration unterzeichnet mit Ministerpräsident Kretschmer Charta der Vielfalt in Dresden.

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am Mikrofon

Arbeitsmarktintegration kraftvoll vorantreiben

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wollen Einwanderer schneller in Ausbildung und...

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Chancen der Vielfalt am besten nutzen

Integrationsbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen treffen sich in Ulm.

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz

Leben und Arbeiten in der Europäischen Union

Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten sind die größte Gruppe der Einwanderer. In den letzten Jahren sind sie kaum...

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Vorstellung von NesT mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesinnenministeriums, des BAMF und der Zivilgesellschaft

Hand in Hand von Anfang an

Widmann-Mauz stellt mit Bundesinnenministerium Pilotprogramm für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge vor.

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Weltflüchtlingstag

Widmann-Mauz: „Wirksamer Flüchtlingsschutz kann nur gemeinsam gelingen“

Ausgabejahr: 2018
Datum: 20. Juni 2018

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni erklärte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz:

„Menschen, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen, Schutz zu gewähren, ist unsere humanitäre Verantwortung und Ergebnis bitterer historischer Einsichten in Europa. Wirksamer Flüchtlingsschutz und die Steuerung von Migration in Europa gelingen aber nur gemeinsam auf der Grundlage verbindlicher rechtlicher Regelungen. Und auch nationale Interessen lassen sich nur im Schulterschluss mit unseren europäischen Partnern erfolgreich vertreten. Deshalb ist es richtig, dass in Brüssel, Paris, Berlin und Stockholm um ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem gerungen wird. Verfolgung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit oder politischer Überzeugungen, die wir etwa in Syrien oder Eritrea seit Jahren erleben, lässt sich nicht allein durch die Änderung von Asylgesetzen beseitigen. Wichtig ist deshalb auch, Fluchtursachen zu bekämpfen, entschlossen gegen Schlepper und Schleuser vorzugehen und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, aber auch Transitstaaten weiter zu verstärken. Nur so kann eine Situation wie 2015 vermieden werden.“

Die Zahl der Schutzsuchenden in Deutschland ging im vergangenen Jahr um rund zwei Drittel zurück. 2017 wurden 222.683 Asylanträge gestellt, gegenüber 745.545 im Jahr 2016. Die sogenannte bereinigte Gesamtschutzquote, also der Anteil der Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die dem Antragsteller einen Schutzstatus zuerkannten (bezogen auf alle Entscheidungen in der Sache), lag 2017 bei 53 Prozent, gegenüber 71,4 Prozent im Jahr 2016. Auch in den ersten vier Monaten 2018 war die Zahl der Asylanträge rückläufig: mit 63.972 Anträgen von Januar bis April 2018 gab es einen Rückgang von 16,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr.

Weltweit dagegen sind immer mehr Menschen auf der Flucht. Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) gab es Ende 2017 in allen Ländern zusammen 25,4 Millionen anerkannte Flüchtlinge und 3,1 Millionen Menschen, deren Asylverfahren noch anhängig waren. Diese Zahlen stiegen im Vergleich zu 2016 um 2,9 Millionen (anerkannte Flüchtlinge) bzw. 300.000 (anhängige Asylverfahren).

Die Hauptherkunftsländer Schutzsuchender in Deutschland sind aktuell (Stand: Januar bis April 2018, Zahlen des BAMF) Syrien, Irak, Nigeria, Afghanistan, Iran, Eritrea und die Türkei. Weltweit kommen zwei Drittel der Menschen auf der Flucht aus den folgenden Ländern: Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar und Somalia (Zahlen des UNHCR).

Der Weltflüchtlingstag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird seit 2001 jedes Jahr am 20. Juni begangen. In rund hundert Ländern weltweit finden Aktionen statt, um auf die Lebensumstände von Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.

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