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Widmann-Mauz: „Wer sich an seinem Wohnort engagiert, wird leichter Teil einer Gemeinschaft“

Ausgabejahr: 2019
Datum: 10. Dezember 2019

Staatsministerin stärkt politische Teilhabe von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte.

Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte sind nur wenig an den Orten vertreten, an denen unsere Gesellschaft mitgestaltet wird: Ihre Stimme fehlt in Kommunalparlamenten, aber auch in Gremien vor Ort wie Eltern-, Wohnungs- oder Seniorenbeiräten. Um das zu ändern, fördert die Staatsministerin für Integration gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung das Projekt „BePart – Teilhabe beginnt vor Ort!“.

Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin für Integration: „Unsere Demokratie lebt von Menschen, die sich aktiv beteiligen und mitgestalten. Ich möchte, dass auch die 20,8 Millionen Menschen in unserem Land mit familiärer Einwanderungsgeschichte sich einbringen und mitwirken können. Wer sich in der Schule, in der Kita oder im Wohnviertel engagiert, der spürt, was es heißt, Teil der Gemeinschaft zu sein. Das stärkt den Zusammenhalt und spiegelt die Vielfalt unseres Landes wider.“

Das Projekt soll die gesellschaftliche und politische Teilhabe von Menschen mit Einwanderungsgeschichte auf kommunaler Ebene stärken. Dafür wurden bundesweit zehn Modellkommunen ausgewählt. Die Staatsministerin fördert „BePart“ zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung bis Juni 2021 mit insgesamt rund 1,2 Mio. Euro.

Gemeinsam mit Migrantenorganisationen, Bildungsträgern und Gremien vor Ort sollen Aktivitäten konzipiert und durchgeführt werden, um die Teilhabe von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu erhöhen. Die Maßnahmen reichen von der besseren Beteiligung in Kitabeiräten bis hin zu Sensibilisierung und Empowerment für die Arbeit in Integrationsbeiräten und kommunalen Gremien.

Ein Beirat, zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern der Modellkommunen, mehrerer Dachverbände von Migrantenorganisationen, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, stimmt über die Maßnahmen ab und berät das Projektteam.

Die Modellkommunen wurden so ausgewählt, dass sie einen Querschnitt Deutschlands abbilden: Berlin, Augsburg (Bayern), Essen (Nordrhein‐Westfalen), Burgenlandkreis (Sachsen‐Anhalt), Leipzig (Sachsen), Erfurt (Thüringen), Landkreis Osnabrück (Niedersachsen), Frankfurt am Main, (Hessen), Tübingen (Baden‐Württemberg) und Neumünster (Schleswig‐Holstein).

Projektträger ist Minor e.V., Projektkontor für Bildung und Forschung. Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) untersucht im Rahmen des Projekts Ausmaß und Art der Teilhabe von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte.

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