Integrationsbeauftragte

Zelt der Staatsministerin für Integration im Kanzlergarten

Fakten statt Fake

Informationszelt der Staatsministerin für Integration beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

mehr Fakten statt Fake

Programm NesT

„Seenotrettung ist menschliche Pflicht“

Staatsministerin Widmann-Mauz stellt in „Seebrücken“-Stadt Rottenburg Programm zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger...

mehr „Seenotrettung ist menschliche Pflicht“

Staatsministerin Widmann-Mauz auf Deutschlandreise

Deutschland kann Integration!

Auf ihrer Deutschlandreise besuchte Staatsministerin Widmann-Mauz Orte, die zeigen, wie Integration gelingen kann.

mehr Deutschland kann Integration!

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt in Dresden

Widmann-Mauz: „Sachsen zeigt Flagge für Vielfalt“

Die Staatsministerin für Integration unterzeichnet mit Ministerpräsident Kretschmer Charta der Vielfalt in Dresden.

mehr Widmann-Mauz: „Sachsen zeigt Flagge für Vielfalt“

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Vorstellung von NesT mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesinnenministeriums, des BAMF und der Zivilgesellschaft

Hand in Hand von Anfang an

Widmann-Mauz stellt mit Bundesinnenministerium Pilotprogramm für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge vor.

mehr Hand in Hand von Anfang an

Widmann-Mauz: „Positive Integrationsgeschichten sichtbar machen“

Ausgabejahr: 2018
Datum: 29. Oktober 2018

Bundeskanzlerin verleiht Nationalen Integrationspreis 2018 an das Projekt „Brückenbau – Vielfalt begegnen!“

Toleranz und Gleichberechtigung vermitteln – das tun die Therapeutinnen und Therapeuten im Projekt „Brückenbau – Vielfalt begegnen!“ jeden Tag. Dafür wird ihre Arbeit heute von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit dem Nationalen Integrationspreis ausgezeichnet. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, eröffnet die Veranstaltung.


Staatsministerin Annette Widmann-Mauz: „Integration gelingt dort, wo es Orte und Gelegenheiten der Begegnung gibt. Solche Orte gibt es, sie bleiben aber häufig unsichtbar. Mit dem Nationalen Integrationspreis wollen wir die vielen positiven Integrationsgeschichten würdigen und sichtbar machen. ‚Brückenbau‘ hilft Menschen, die in ihrer Heimat oder auf der Flucht Schlimmstes erlebt haben, und baut zugleich Brücken zwischen Religionen und Kulturen. Das ist gelebte Integration.“


Dr. Frank-Jürgen Weise, Jury-Vorsitzender: „Das Projekt „Brückenbau – Vielfalt begegnen!“ schafft eine vielschichtige Verbindung. Einerseits die psychologische Betreuung von Geflüchteten, mit der wichtige Grundlagen gelegt werden, um Integration überhaupt zu ermöglichen. Andererseits die Zusammenarbeit von deutschen und israelischen Experten, die nicht nur eine besondere Geschichte verbindet, sondern auf israelischer Seite auch viele Erfahrungen beim Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen.“


Gal Rachman, Geschäftsführer IsraAID Germany e.V.: „Wir sind zutiefst dankbar und geehrt, diese höchste Anerkennung der Bundeskanzlerin zu erhalten und fühlen uns erneut bestätigt, unsere Integrationsarbeit fortzusetzen, von der sowohl Geflüchtete als auch die deutsche Gesellschaft profitieren können.“

Im Projekt „Brückenbau – Vielfalt begegnen!“ unterstützen arabisch-israelische, jüdisch-israelische und deutsche Spezialisten für psychosoziale Betreuung (Psychologen, Sozialarbeiter, Kunsttherapeuten und Gemein-dearbeiter) gemeinsam die Integration und psychosoziale Versorgung von Geflüchteten. Träger des Projekts sind die Hilfsorganisation IsraAID Germany e.V. und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Bereits in Erstaufnahmeeinrichtungen werden Geflüchtete psychologisch betreut und von Mitarbeitern beraten. Die Einzel- und Gruppengespräche betreffen Themen wie die Beziehung zwischen Mann und Frau, Sexualität und Schwangerschaft, Frauenrechte und Bildung. Aktuell nehmen bereits über 6.000 Schutzsuchende an dem Projekt teil.

Die Entscheidung für den Preisträger trifft eine unabhängige Jury. Das für drei Jahre von der Bundeskanzlerin berufene Gremium besteht aus der Berliner Integrationsforscherin Professorin Naika Foroutan, dem Fußball-profi Sami Khedira, dem Autor Ahmad Mansour, der langjährigen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth sowie dem ehemaligen Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit und ehemaligen Leiter des BAMF, Dr. Frank-Jürgen Weise, der zugleich Jury-Vorsitzender ist. Schwerpunkt des diesjährigen Preises ist „Wertevermittlung“.

Nominiert wurde das Projekt „Brückenbau – Vielfalt begegnen!“ vom Zentralrat der Juden in Deutschland als einer der 33 vorschlagsberechtigten Institutionen.

Hintergrund zum Nationalen Integrationspreis

Das Bundeskabinett hat am 24. und 25. Mai 2016 bei seiner Klausur in Meseberg die "Meseberger Erklärung zur Integration" beschlossen und in diesem Rahmen den Nationalen Integrationspreis ins Leben gerufen. Der Preisträger soll als Vorbild für andere dienen, sich ebenfalls zu engagieren. Die 33 vorschlagsberechtigten Institutionen konnten einzelne Personen, Personengruppen, Organisationen oder Kommunen nominieren. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird 2018 zum zweiten Mal verliehen. Die Organisation der Preisverleihung verantwortet Staatsministerin Widmann-Mauz.

Zusatzinformationen