Integrationsbeauftragte

Förderung für Ehrenamtliche

Richtlinien für Flüchtlingsprojekte

Die Integrationsbeauftragte fördert Projekte von und mit geflüchteten Menschen. Hier finden Sie die neuen Förderrichtlinien.

Auf Grundlage der Förderrichtlinien können sich Vereine, Organisationen und sonstige Träger von Integrationsmaßnahmen um eine finanzielle Unterstützung ihrer Projekte bewerben. Es soll gezielt die Ausweitung des ehrenamtlichen Engagements bei der Flüchtlingsarbeit gestärkt werden. Die Projekte sind bundesweit, zumindest aber überregional, an mindestens vier Standorten in drei oder mehr Bundesländern durchzuführen. Angebote mit innovativem, modellhaftem Charakter sind ausdrücklich erwünscht. Das jährliche Fördervolumen soll bei mindestens 200.000 Euro liegen. Kofinanzierungen der Projekte durch Dritte sind grundsätzlich erwünscht, aber keine Fördervoraussetzung. Vier Bereiche werden gefördert:
 

Hauptamtliche Koordinatoren zur Unterstützung des Ehrenamtes in der Flüchtlingsarbeit, Strukturen, Beratungs- und Unterstützungsleistungen und Bereitstellung von Sachmitteln für den Ersatz von Ausgaben, um das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge und auch von Flüchtlingen vor Ort zu erhöhen sowie vorhandene Kompetenzen zu stärken und zu verfestigen.

Angebote zur Gewaltprävention für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen sowie niedrigschwellige Beratungsangebote, um (potentiell) betroffenen Flüchtlingen zu helfen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Projekte der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Flüchtlingen durch die Bereitstellung niedrigschwelliger Angebote.

Stärkung von Flüchtlingen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte.

Grundsätzlich nicht förderfähig sind unter anderem:

  • Gesetzliche Aufgaben des Bundes und der Länder (zum Beispiel Integrationskurse)

  • Maßnahmen von Arbeitsagenturen und Sozialversicherungsträgern

  • Maßnahmen der Kommunen

  • Maßnahmen, die ausschließlich im Ausland durchgeführt werden (zum Beispiel in Flüchtlingscamps außerhalb Deutschlands)

Fristen
Zuwendungsanträge sind in schriftlicher Form für das Jahr 2019 bis spätestens zum 26. Oktober 2018 bei

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 
Referat AS Z 
Bundeskanzleramt
11012 Berlin

einzureichen.

Ansprechpartner:
Dr. Karsten Roesler: 030/ 184 00 1622
Dieter Riedel: 030/ 184 00 1612
Andreas Ecker: 030/ 184 00 1643