Integrationsbeauftragte

Nationaler Aktionsplan Integration

Arbeitsmarktintegration kraftvoll vorantreiben

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wollen Einwanderer schneller in Ausbildung und Arbeit bringen.

am Mikrofon Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Quelle: Integrationsbeauftragte / Coddou

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, und der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, wollen die Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt gemeinsam vorantreiben. Dazu fand am 28. Mai 2019 eine Fachveranstaltung im Bundeskanzleramt statt.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz sagte zu Beginn der Veranstaltung: „Arbeit ist der Integrationsmotor Nr. 1. Wenn Menschen, die zu uns kommen, gleichberechtigte Chancen am Arbeitsmarkt haben und Potenziale von Anfang gefördert werden, nutzt das dem Einzelnen, unserer Wirtschaft und der ganzen Gesellschaft. Gerade Frauen mit Einwanderungsgeschichte müssen wir stärken, noch besser beruflich Fuß zu fassen. Wenn sie ihre Fähigkeiten optimal einsetzen können, fördert das die Integration der ganzen Familie. Ich freue mich, dass der Bundesarbeitsminister zugesagt hat, die Integration in Arbeit jetzt gemeinsam kraftvoll voranzutreiben.“

Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil unterstrich: „Für das Gelingen von Integration spielt der Arbeitsmarkt eine zentrale Rolle. Dabei bedeutet Arbeit mehr als die finanzielle Sicherung des Lebensunterhaltes. Sie ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben einerseits und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben andererseits. Sie schafft Kontakte und fördert somit Verständigung zwischen Kulturen - auch jenseits sprachlicher Unterschiede. Kurzum: Sie macht den Weg frei, um in unserem Land nicht nur rein physisch anzukommen. Das ist umso wichtiger, als da wir Zuwanderer brauchen, wenn wir unseren Wohlstand auch für die Zukunft sichern wollen. Voraussetzung ist, dass wir noch bessere Angebote machen, damit Zuwanderer ihren Beitrag für unser Land auch tatsächlich leisten können.“

Um das Thema Integration in den Arbeitsmarkt gemeinsam voranzubringen, findet in den kommenden Monaten unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein breit angelegter Austausch statt, in enger Einbindung der Länder, Kommunen, der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und der Migrantenorganisationen.

Rede Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Eröffnung des Themenforums Integration in den Arbeitsmarkt Quelle: Integrationsbeauftragte / Coddou

Der Austausch – das Themenforum Integration in den Arbeitsmarkt – ist Teil des Nationalen Aktionsplans Integration (NAP-I) der Bundesregierung, der durch die Staatsministerin für Integration Annette Widmann-Mauz gesteuert wird. Mit dem NAP-I wird der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt, die vielfältigen Integrationsmaßnahmen in einer Gesamtstrategie zu bündeln. Die Ergebnisse werden auf den kommenden Integrationsgipfeln der Bundeskanzlerin präsentiert.

Ein besonderes Anliegen der Staatsministerin für Integration ist die Stärkung von Frauen mit Einwanderungsgeschichte, um ihnen den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erleichtern. Diese Förderung ist daher auch Teil einer Kooperationsvereinbarung, die die Staatsministerin im Januar mit der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet hat.

Dienstag, 28. Mai 2019