Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen (Deutsch)

Jede und jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, sich selbst, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen. Die Politik hat Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, der Überlastung des Gesundheitssystems vorzubeugen und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen. Hier sind die wichtigsten Informationen zusammengestellt. 

Der Flyer mit allen Informationen über das Corona-Virus zum Herunterladen
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Portugiesisch PDF, 113 KB, barrierefrei
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Spanisch PDF, 115 KB, barrierefrei
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Türkisch PDF, 105 KB, barrierefrei
Ungarisch PDF, 114 KB, barrierefrei
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(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)

Gesundheit und Verhaltenstipps

Weiterhin gilt: Halten Sie die Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering und beschränken Sie sich auf einen gleichbleibenden Personenkreis.

Wichtig bleibt: Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände, tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung und lüften Sie regelmäßig. Eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken oder auch Atemschutzmasken nach dem Standard FFP2 oder vergleichbar, gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.

Regelmäßige Corona-Tests: Schnelltests sind ein wichtiger Baustein, um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen. Alle Menschen in Deutschland können ab April 2021 mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest machen. Alle Unternehmen sind verpflichtet, allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich zuhause arbeiten, zwei Testangebote pro Woche anzubieten.

Mehrsprachige Gesundheits- und Verhaltenstipps finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Nutzen Sie wie Millionen Menschen in Deutschland die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Je mehr mitmachen, desto wirksamer kann uns die App schützen.

Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise
Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Zurück in den Alltag - die Corona-Warn-App für Deutschland
Deutsch, EnglischAlbanischArabisch, BulgarischChinesischDari, Farsi, FranzösischGriechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tigrinja, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Vietnamesisch
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung for Migration, Flüchtlinge und Integration)

Hinweise für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden
Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch Türkisch, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung
Deutsch, Englisch, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Corona-positiv - was dann?
(Quelle: Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung)

Die 10 wichtigsten Hygienetipps
Deutsch, Englisch Arabisch, Bulgarisch Dari/Farsi , Französisch, Kurdisch Russisch Türkisch sowie   Merkblätter und Infografiken 
(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Corona-Schutzimpfung

Mit einer Corona-Schutzimpfung helfen Sie, sich selbst, Ihre Familie und die Schwächsten zu schützen. Anspruch auf die Impfungen haben alle, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort haben oder in bestimmten Pflegeeinrichtungen in Deutschland arbeiten, aber nicht hier wohnen.

Die Impfung ist freiwillig und erfolgt kostenlos in Impfzentren oder Arztpraxen. Bei der Telefonhotline 116 117 erfahren Sie, wann und wo Sie geimpft werden können.

Die Impfstoffe wurden gründlich auf Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit überprüft. Auch nach der Impfung gilt: Abstand halten und Maskenpflicht.

Impfwissen - Fakten zur Coronaschutzimfpung
Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch
(Quelle: Die Bundesregierung)

Informationen zur Impfverordnung
Deutsch, Englisch Russisch Türkisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Informationen zur Impfung
Deutsch Englisch Albanisch, Arabisch, Bulgarisch Dari, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinja, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Alltag und Öffentliches Leben

Die von Bund und Ländern vereinbarte Bundesnotbremse – die voraussichtlich am 30. Juni 2021 ausläuft – sieht verschiedene Maßnahmen bei Inzidenzen über 100 vor. Bei einer Inzidenz von unter 100 gelten die Regelungen der Bundesländer. Informationen dazu gibt es auf den Seiten der Bundesländer.

Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen über 100 je 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen liegt (Inzidenz über 100), gelten dort automatisch strenge Regeln:

  • Private Treffen: 1 Haushalt darf drinnen oder draußen maximal 1 weitere Person treffen (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit).
  • Ausgangsbeschränkung: Von 22 Uhr bis 5 Uhr nicht die Wohnung verlassen. Ausnahmen: Alleine spazieren oder Sport machen bis 24 Uhr oder ein wichtiger Grund (Arbeit, medizinischer Notfall).
  • Läden mit Lebensmitteln und für den dringenden, täglichen Bedarf bleiben geöffnet (Apotheke, Optiker, Drogerie, Post, Bank, Buchhandlungen, Gartenmärkte). Andere Geschäfte dürfen nur mit Termin und negativem Testergebnis besucht werden und müssen schließen bei einer Inzidenz über 150.
  • Schule und Kita: Lehrer und Schüler müssen sich bei Präsenzunterricht 2x pro Woche testen. Bei Inzidenz über 165 kein Präsenzunterricht (mögliche Ausnahme: Abschlussklassen) und keine Regelbetreuung in Kitas.Friseure bleiben geöffnet, aber negativer Test erforderlich.
  • Gastronomie bleibt geschlossen, aber Abholung und Lieferdienst möglich.
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen (um Beispiel Kinos, Theater, Museen).
  • Erlaubt bleiben Gottesdienste in Kirchen, Synagogen oder Moscheen, aber mit Auflagen: Mindestabstand 1,5 Meter, Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz, kein Gemeindegesang.

Diese Maßnahmen gelten solange, bis die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt. Unbedingt beachten: Bei Inzidenz unter 100 gelten die Regeln und Einschränkungen des Bundeslandes, in dem Sie wohnen.

Neu ab Mai 2021: Wenn Sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden oder genesen sind von einer COVID-Erkrankung, die nicht länger als sechs Monate zurückliegt, gelten für Sie weniger Einschränkungen: Sie dürfen beliebig viele Menschen treffen, die ebenfalls geimpft oder genesen sind und werden bei Treffen mit Nicht-Geimpften nicht mit gezählt. Sie haben keine Ausgangsbeschränkungen und sind gleichgestellt mit Negativ-Getesteten (zum Beispiel bei Geschäften, beim Friseur-Besuch oder der Einreise). 

Als Nachweis für die Genesung gilt ein Labortest (PCR, PoC-PCR) der mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. Die vollständige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen.

Allgemeine Fragen und Antworten
Deutsch Englisch Arabisch , Französisch, Dari/Farsi, Russisch Türkisch
(Quelle: Die Bundesregierung)

Arbeit und Geld

Auch während der Corona-Pandemie gilt der Kündigungsschutz. Wenn Ihr Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat, können Sie bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld bekommen. Es kann bis zu 87 Prozent ihres Lohnausfalls betragen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert mehrsprachig zu arbeitsrechtlichen Fragen.

Der Arbeitgeber muss seinen Beschäftigten ermöglichen, im Homeoffice zu arbeiten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegensprechen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, wenn keine Gründe entgegenstehen.

Unterstützung gibt es auch für Unternehmen, egal wie groß sie sind. Es gibt Kredite, Zuschüsse oder Steuer-Vergünstigungen. Alle Infos dazu beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Studierende, die in akuter finanzieller Not sind, können einen Zuschuss beim Studierendenwerk beantragen. Er beträgt bis zu 500 Euro pro Monat. Außerdem gibt es den KfW-Studienkredit, auch für ausländische Studierende.

Beratung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) & Selbständige
  Deutsch, Englisch Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dari/Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serb./Kroat./Bosn., Spanisch, Türkisch Vietnamesisch 
(Quelle: Fachstelle Migrantenökonomie im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)")

Einreisen und Ausreisen

Generell gilt: Nicht notwendige Reisen sollten unterlassen werden. Einzelne Staaten, auch innerhalb der EU, können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beim Auswärtigen Amt und beim Bundesministerium des Innern.

Alle, die aus einem Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen, müssen vor Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. 

Vor der Einreise müssen Sie bei allen Flugreisen und bei jeder Einreise aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet einen negativen Test nachweisen. Bei anderen Einreisen aus einem Risikogebiet dürfen Sie das Testergebnis bis zu 48 Stunden nach Einreise nachweisen.

Nach der Einreise müssen alle grundsätzlich in häusliche Quarantäne für 10 Tage beziehungsweise für 14 Tage, wenn die Einreise aus einem Virusvariantengebiet erfolgt.

Neu ab Mai 2021: Wenn Sie negativ auf das Coronavirus getestet, vollständig dagegen geimpft oder bereits von einer Corona-Erkrankung genesen sind, müssen Sie nach Einreise aus einem Risikogebiet nicht in Quarantäne. Bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet müssen nur Getestete für 10 Tage in Quarantäne, aber können ab dem 5. Tag mit einem weiteren Test die Quarantäne beenden. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich nur bei Einreise aus Virusvariantengebiet vor der Einreise testen lassen. Alle Infos zur Einreise finden Sie beim  Bundesministerium für Gesundheit.

Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich nur bei Einreise aus Virusvariantengebiet vor der Einreise testen. Alle Infos zur Einreise finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Re-open EU
Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Europäische Union)

Gewaltschutz

Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie - Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit
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(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.)

Kostenloses Hilfetelefon (08000 116 016), Chat- und Email-Beratung  bei häuslicher Gewalt
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(Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)

Hilfe bei Misshandlung und sexuellem Missbrauch
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(Quelle: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM)

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