Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen (Deutsch)

Jede und jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, sich selbst, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen. Die Politik hat Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, der Überlastung des Gesundheitssystems vorzubeugen und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse zusammengestellt. Diese werden vorerst bis zum 18. April 2021 verlängert.

Grafische Darstellung des Coronavirus mit dem Text "Was Sie jetzt über Corona wissen müssen" - Verhaltenstipps, Arbeitsrecht und Reisebestimmungen auf einen Blick"
Foto: Integrationsbeauftragte

Der Flyer mit allen Informationen über das Corona-Virus zum Herunterladen
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Türkisch PDF, 107 KB, barrierefrei
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(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)

Gesundheit und Verhaltenstipps

Weiterhin gilt: Halten Sie die Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering und beschränken Sie sich auf einen gleichbleibenden Personenkreis. Private Zusammenkünfte sind immer nur mit 1 weiteren Person erlaubt, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Seit dem 8. März können sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit), wenn es die Pandemielage vor Ort erlaubt.

Wichtig bleibt: Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände, tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung und lüften Sie regelmäßig. Eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken oder auch Atemschutzmasken nach dem Standard FFP2 oder vergleichbar, gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.

Regelmäßige Corona-Tests: 

Schnelltests sind ein wichtiger Baustein, um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen. Darum sollen alle in Deutschland ab April 2021 mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest machen können. Das wird auch in Schulen und Kitas ermöglicht. Die Einzelheiten dazu regeln die Bundesländer.

Mehrsprachige Gesundheits- und Verhaltenstipps finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Nutzen Sie wie Millionen Menschen in Deutschland die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Je mehr mitmachen, desto wirksamer kann uns die App schützen.

Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen und praktische Hinweise
Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Zurück in den Alltag - die Corona-Warn-App für Deutschland
AlbanischArabisch, BulgarischChinesischDari, Deutsch, Englisch, Farsi, FranzösischGriechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tigrinja, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Vietnamesisch
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung for Migration, Flüchtlinge und Integration)

Hinweise für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden
Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch Türkisch, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung
Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Corona-positiv - was dann?
(Quelle: Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung)

Die 10 wichtigsten Hygienetipps
Arabisch, Bulgarisch Deutsch, Englisch Farsi , Französisch, Kurdisch Russisch Türkisch sowie   Merkblätter und Infografiken 
(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Corona-Schutzimpfung

Mit einer Corona-Schutzimpfung helfen Sie, sich selbst, Ihre Familie und die Schwächsten zu schützen. Die Corona-Schutzimpfung ist in Deutschland am 27. Dezember 2020 gestartet. Die Impfverordnung legt fest, wer wann geimpft wird:

zunächst zum Beispiel über 80-Jährige, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal von Pflegeheimen und Einrichtungen für geistig Behinderte, Beschäftigte, die in medizinischen Einrichtungen ein besonders hohes Ansteckungsrisiko haben

dann zum Beispiel 70-80-Jährige, Menschen mit Trisomie 21, Demenz, Transplantationspatientinnen und -patienten, Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, bestimmte Kontaktpersonen oder Personal in Kitas, Grundschulen oder Förderschulen

anschließend zum Beispiel 60-70-Jährige, medizinisch vorbelastete Menschen, Polizei und Feuerwehr, Personal in weiterführenden Schulen und im Einzelhandel

Anspruch auf die Impfungen haben alle, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort haben oder in bestimmten Pflegeeinrichtungen in Deutschland arbeiten, aber nicht hier wohnen.

Die Impfung ist freiwillig und erfolgt kostenlos in Impfzentren. Länder und Kommunen organisieren die Impfzentren und die Terminvergabe. Die Impfberechtigten werden durch sie informiert. Alle werden zweimal innerhalb weniger Wochen geimpft.

Die Impfstoffe wurden gründlich auf Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit überprüft. Auch nach der Impfung gilt: Abstand halten und Maskenpflicht.

Informationen zur Impfverordnung
Deutsch, Englisch Russisch Türkisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Informationen zur Impfung
Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinja, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Alltag und Öffentliches Leben

Private Treffen sind nur mit 1 weiteren Person erlaubt, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Seit dem 8. März können sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit), wenn es die Pandemielage vor Ort erlaubt.

Im Öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen sowie an allen Orten mit Publikumsverkehr und Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten sind medizinische Masken zu tragen, wenn am Platz ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann. Der Arbeitgeber muss dann Masken zur Verfügung stellen. Arbeitgeber müssen überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen.

Geöffnet sind:

  • Läden mit Lebensmitteln und für den dringenden, täglichen Bedarf (Apotheke, Optiker, Drogerie, Post, Bank, Buchhandlungen und Gartenmärkte)
  • Gottesdienste in Kirchen, Synagogen oder Moscheen, aber mit Auflagen: Mindestabstand 1,5 Meter, Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz, kein Gemeindegesang
  • Kitas und Schulen (mit Notfallbetreuung, Distanz- und Wechselunterricht)
  • Friseure

Seit dem 8. März 2021 sind erste Öffnungen möglich, zum Beispiel Einzelhandel, Museen, Zoos und botanische Gärten, wenn es die Pandemielage vor Ort zulässt.

In Hotels sind touristische Übernachtungen verboten. Der Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum ist verboten.

Wenn die Infektionszahlen in einzelnen Landkreisen zu hoch sind, können die Bundesländer für die Einwohnerinnen und Einwohner den Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort beschränken. Ausnahmen bei triftigen Gründen, wie z.B. Arztbesuche, sind möglich. Informationen dazu gibt es auf den Seiten der Landesregierungen.

Allgemeine Fragen und Antworten
  Arabisch , Englisch Französisch, Persisch, Russisch Türkisch
(Quelle: Die Bundesregierung)

Allgemeine Informationen zum Coronavirus
  Arabisch, Englisch, Französisch, Paschto, Persisch Türkisch
(Quelle: Handbookgermany.de)

Arbeit und Geld

Auch während der Corona-Pandemie gilt der Kündigungsschutz. Wenn Ihr Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat, können Sie bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld bekommen. Es kann bis zu 87 Prozent ihres Lohnausfalls betragen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert mehrsprachig zu arbeitsrechtlichen Fragen.

Unterstützung gibt es auch für Unternehmen, egal wie groß sie sind. Es gibt Kredite, Zuschüsse oder Steuer-Vergünstigungen. Alle Infos dazu beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Studierende, die in akuter finanzieller Not sind, können einen Zuschuss beim Studierendenwerk beantragen. Er beträgt bis zu 500 Euro pro Monat. Außerdem gibt es den KfW-Studienkredit, auch für ausländische Studierende.

Beratung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) & Selbständige
  Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dari/Farsi, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serb./Kroat./Bosn., Spanisch, Türkisch Vietnamesisch 
(Quelle: Fachstelle Migrantenökonomie im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)")

Einreisen und Ausreisen

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Video Informationen zum Reisen

Generell gilt: Nicht notwendige Reisen sollten unterlassen werden. Einzelne Staaten, auch innerhalb der EU, können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beim Auswärtigen Amt und beim Bundesministerium des Innern.

Alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, müssen vor Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Sie müssen zudem innerhalb von 48 Stunden vor Einreise oder unmittelbar danach einen Test machen, sofort in Quarantäne gehen (10 Tage; durch einen negativen Test kann die Quarantäne ab dem 5. Tag nach Einreise beendet werden), dürfen keinen Besuch empfangen und müssen sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden! Bei Verstößen gegen die Quarantäne-Pflicht droht ein Bußgeld. Wo Sie sich nach Einreise testen lassen können, erfahren Sie unter Telefonnummer 116 117. 

Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten muss ein Test bereits vor Einreise durchgeführt und ein Nachweis vorgezeigt werden. Zu Hochrisikogebieten gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochinzidenzgebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben.

Welche Länder zu den Risikogebieten oder Hochrisikogebieten gehören, finden Sie täglich aktualisiert beim  Robert Koch Institut.

Gewaltschutz

Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie - Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit
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(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.)

Kostenloses Hilfetelefon (08000 116 016), Chat- und Email-Beratung  bei häuslicher Gewalt
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(Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)

Hilfe bei Misshandlung und sexuellem Missbrauch
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(Quelle: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM)

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