Integrationsbeauftragte

Zuhause bleiben, auch zu Ostern – Einschränkungen bis 19. April verlängert

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Das Coronavirus breitet sich in Deutschland immer noch aus. Wir müssen die Geschwindigkeit der Ausbreitung reduzieren, damit unsere Krankenhäuser leistungsfähig bleiben. Helfen Sie mit, das Virus zu bekämpfen: Bleiben Sie zuhause. Reduzieren Sie Kontakte zu Menschen außerhalb Ihres Haushaltes auf das absolute Minimum. Machen Sie keine Reisen, keine Besuche bei Verwandten, auch nicht zu Ostern. Der Bund und die Länder tun alles, um das Coronavirus zu bekämpfen. Deshalb werden die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorerst bis zum 19. April verlängert. Am Dienstag nach Ostern werden Bund und Länder beraten, wie es danach weitergeht. Bis zum 19. April gelten weiterhin diese Regeln in ganz Deutschland:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.  

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.  

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den 
Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
 

Freitag, 03. April 2020