Integrationsbeauftragte

Nachdem die Zahl nicht deutscher Tatverdächtiger (bei Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße) in den Jahren 2015 (+12,8 Prozent) und 2016 (+10,9 Prozent) insbesondere infolge der hohen Flüchtlingszahlen angestiegen war, ist nun im zweiten Jahr in Folge ein Rückgang zu verzeichnen (2017: - 2,7 Prozent; 2018: - 1,7 Prozent). 

Der Anteil nicht deutscher Tatverdächtiger ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück: von 34,8 Prozent auf 34,5 Prozent. Bei den Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße blieb der Anteil nahezu unverändert (2017: 30,4 Prozent; 2018: 30,5 Prozent).

Im Falle einer Straftat muss der Rechtsstaat konsequent und schnell reagieren. Schwere Straftaten müssen aufenthaltsrechtliche Konsequenzen haben.

Um Straftaten zu verhindern, braucht es eine effektive Prävention. Dazu gehört das Hinterfragen von gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen, schnelle Asylverfahren, frühzeitiger Zugang zu Integrationsmaßahmen und geeignete Unterbringung.