Testen Sie Ihr Wissen

Einbürgerung Testen Sie Ihr Wissen

Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen zum Einbürgerungstest und einige Testfragen zum Üben.

Einbürgerungstest Fragebogen

Einbürgerungstest Fragebogen

Foto: Integrationsbeauftragte

Wenn Sie die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen, müssen Sie Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland mit Hilfe des Tests nachweisen. Alternativ zum Einbürgerungstest geht das auch, wenn Sie einen deutschen Schulabschluss erworben haben.

Fragen und Antworten sind zum Erlernen online verfügbar. Auch in speziellen Kursen – sogenannten Einbürgerungstestkursen  – können Sie sich auf die deutsche Staatsbürgerschaft vorbereiten. Die Inhalte werden auch in Orientierungskursen vermittelt und im Anschluss als Test „Leben in Deutschland“ geprüft.

Wie sieht der Test aus?

Bei der Prüfung bekommen Sie ein Testheft mit 33 Fragen. Sie haben 60 Minuten Zeit, die Fragen zu beantworten. Bei jeder Frage müssen Sie aus vier möglichen Antworten die richtige Antwort auswählen. Wenn Sie mindestens 17 Fragen richtig beantworten, haben Sie den Test bestanden. Anschließend erhalten Sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine Bescheinigung über Ihr persönliches Testergebnis. Die Erfolgsquote des Einbürgerungstests liegt seit Jahren bundesweit zwischen 98,2 und 98,8 Prozent. 

Mit der Bescheinigung können Sie bei der Einbürgerungsbehörde staatsbürgerliche Kenntnisse nachweisen. Haben Sie weniger als 17 Fragen richtig beantwortet, können Sie den Test wiederholen.

Machen Sie den Test! Hier einige Beispielfragen.

A) Die Bundesrepublik Deutschland ist heute gegliedert in:

  • vier Besatzungszonen.
  • einen Oststaat und einen Weststaat.
  • 16 Kantone.
  • Bund, Länder und Kommunen.


B) Die Wahlen in Deutschland sind:

  • speziell.
  • geheim.
  • berufsbezogen.
  • geschlechtsabhängig.


C) Warum nennt man die Zeit im Herbst 1989 in der DDR „Die Wende“? In dieser Zeit veränderte sich die DDR politisch:

  • von einer Diktatur zur Demokratie.
  • von einer liberalen Marktwirtschaft zum Sozialismus.
  • von einer Monarchie zur Sozialdemokratie.
  • von einem religiösen Staat zu einem kommunistischen Staat.

D) Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen:

  • Einheit.
  • Nation.
  • Bundesländer.
  • Städte.

E) Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?

  • Er bezahlt für alle Staatsangehörigen Urlaubsreisen.
  • Er zahlt Kindergeld.
  • Er unterstützt Museen.
  • Er fördert Sportler und Sportlerinnen

F) In den meisten Mietshäusern in Deutschland gibt es eine „Hausordnung“. Was steht in einer solchen „Hausordnung“? Sie nennt:

  • Regeln für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
  • Alle Mieter und Mieterinnen im Haus.
  • Regeln, an die sich alle Bewohner und Bewohnerinnen halten müssen.
  • Die Adresse des nächsten Ordnungsamtes.

G) Wie viele Mitgliedstaaten hat die EU heute?

  • 21
  • 23
  • 25
  • 28

H) Die Zusammenarbeit von Parteien zur Bildung einer Regierung nennt man in Deutschland:

  • Einheit.
  • Koalition.
  • Ministerium.
  • Fraktion.

I) Was ist kein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland?

  • Nordrhein-Westfalen
  • Elsass-Lothringen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen-Anhalt

J) Wer wird als „Kanzler der Deutschen Einheit“ bezeichnet?

  • Gerhard Schröder
  • Helmut Kohl
  • Konrad Adenauer
  • Helmut Schmidt

K) Was ist kein Merkmal unserer Demokratie?

  • Regelmäßige Wahlen
  • Pressezensur
  • Meinungsfreiheit
  • Verschiedene Parteien

L) Welche deutsche Stadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in vier Sektoren aufgeteilt?

  • München
  • Berlin
  • Dresden
  • Frankfurt/Oder

M) Der 27. Januar ist in Deutschland ein offizieller Gedenktag. Woran erinnert dieser Tag?

  • An das Ende des Zweiten Weltkrieges.
  • An die Verabschiedung des Grundgesetzes.
  • An die Wiedervereinigung Deutschlands.
  • An die Opfer des Nationalsozialismus.

Richtig sind:
A4, B2, C1, D1, E1, F3, G4, H2, I2, J2, K2, L2, M4

Auf der Seite des Bundesamts für Migration finden Sie weitere Informationen sowie einen interaktiven Fragenkatalog und einen Modelltestbogen.