Integrationsbeauftragte

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt in Dresden

Widmann-Mauz: „Sachsen zeigt Flagge für Vielfalt“

Die Staatsministerin für Integration unterzeichnet mit Ministerpräsident Kretschmer Charta der Vielfalt in Dresden.

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am Mikrofon

Arbeitsmarktintegration kraftvoll vorantreiben

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wollen Einwanderer schneller in Ausbildung und...

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Chancen der Vielfalt am besten nutzen

Integrationsbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen treffen sich in Ulm.

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz

Leben und Arbeiten in der Europäischen Union

Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten sind die größte Gruppe der Einwanderer. In den letzten Jahren sind sie kaum...

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Vorstellung von NesT mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesinnenministeriums, des BAMF und der Zivilgesellschaft

Hand in Hand von Anfang an

Widmann-Mauz stellt mit Bundesinnenministerium Pilotprogramm für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge vor.

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Ehrenamt in Migrantenorganisationen stärken - Eingewanderte als Brückenbauer

Ausgabejahr: 2017
Datum: 05. Dezember 2017

Zum heutigen Tag des Ehrenamts hat die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, dazu aufgerufen, das ehrenamtliche Engagement für eine bessere Integration von Eingewanderten und für die Unterstützung von Flüchtlingen stärker anzuerkennen und zu fördern. Gerade diejenigen seien wichtige Brückenbauer, die Kontakt suchen, aufbauen und sich nicht durch Angstmacherei leiten lassen. Seit 2016 unterstützt die Staatsministerin zahlreiche ehrenamtliche Projekte der Flüchtlingsarbeit, die unter anderem auch von Migrantenorganisationen durchgeführt werden.

"Das Ehrenamt ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Es befördert Kontakt, Verständigung und Miteinander von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller oder geografischer Herkunft. Es engagieren sich auch viele Menschen mit Einwanderungsgeschichten regelmäßig ehrenamtlich, aber ihr Engagement bleibt weitgehend unsichtbar. Das müssen wir viel stärker würdigen und fördern", sagte Staatsministerin Özoğuz am Dienstag. "In der Beratung, in der Sprachmittlung oder der sozialen Betreuung von Geflüchteten setzen Vereine und Verbände immer mehr auf Menschen die selbst unterschiedlichste familiäre Einwanderungsgeschichten haben, weil sie besondere Kompetenzen und im besten Fall auch einen besonderen Zugang zur jeweiligen Zielgruppe haben. Darum müssen wir gerade auch diesen Ehrenamtlichen stärker als bisher Qualifizierung und Koordination anbieten."

Die Staatsministerin fördert an 30 Standorten des Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen (NEMO) die lokale Flüchtlingshilfe von Migrantenorganisationen, die die Kommunen in der Flüchtlingsintegration unterstützen. Menschen mit Einwanderungsgeschichten würden so zu wichtigen Brückenbauern, betonte Özoğuz. Ein weiteres von der Integrationsbeauftragten gefördertes Programm ist das MUT-Projekt des Dachverbands der Migrantinnenorganisationen (DaMigra). "Frauen mit Einwanderungsgeschichte, die schon länger in Deutschland leben, informieren, beraten und begleiten geflüchtete Frauen und unterstützen dadurch ihre gesellschaftliche Teilhabe", erklärte Staatsministerin Özoğuz. "Mit diesen beiden Projekten haben wir erstmals das Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit insgesamt und auch in Migrantenorganisationen selbst gestärkt und gefördert."

"Was das Ehrenamt seit Herbst 2015 für Geflüchtete geleistet hat, bei ihrer Unterbringung, beim Spracherwerb und der Integration, ist herausragend und historisch ohne Vergleich", so die Staatsministerin. "Wichtig ist aber auch, dass das Hauptamt dem Ehrenamt zur Seite steht. Die Stärkung, Vernetzung und Professionalisierung des Ehrenamts ist von zentraler Bedeutung - auch für die ehrenamtliche Arbeit von Menschen mit Einwanderungsgeschichten."

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