Integrationsbeauftragte

Aktuelle Informationen

Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen

Jede und jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, sich selbst, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen. Die Politik hat Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, der Überlastung des Gesundheitssystems vorzubeugen und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse zusammengestellt.

Gesundheit und Verhaltenstipps

Weiterhin gilt: Halten Sie die Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering und beschränken Sie sich auf einen gleichbleibenden Personenkreis. Private Zusammenkünfte sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

Wichtig bleibt: Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände, tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung und lüften Sie regelmäßig. Eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken oder auch Atemschutzmasken nach dem Standard FFP2 oder vergleichbar, gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.

Mehrsprachige Gesundheits- und Verhaltenstipps finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Nutzen Sie wie Millionen Menschen in Deutschland die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Je mehr mitmachen, desto wirksamer kann uns die App schützen.

Zurück in den Alltag - die Corona-Warn-App für Deutschland:
Deutsch, Englisch, FranzösischItalienisch, SpanischTürkisch, RussischArabisch, Albanisch, Dari, FarsiBulgarisch, Chinesisch, Tschechisch, Griechisch, Ungarisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Vietnamesisch, Tigrinja
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung for Migration, Flüchtlinge und Integration)

Hinweise für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden:
Deutsch, Englisch, Französisch, RussischTürkisch, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung:
Deutsch, Englisch, TürkischAlbanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut

Corona-positiv - was dann?
(Quelle: Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung)

Die 10 wichtigsten Hygienetipps:
Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch, Russisch, BulgarischFarsi und Arabisch, sowie Merkblätter und Infografiken 
(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Corona-Schutzimpfung

Mit einer Corona-Schutzimpfung helfen Sie, sich selbst, Ihre Familie und die Schwächsten zu schützen. Die Corona-Schutzimpfung ist in Deutschland am 27. Dezember 2020 gestartet. Die Impfverordnung legt fest, wer wann geimpft wird:

  • zunächst zum Beispiel über 80-Jährige, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal von Pflegeheimen und Einrichtungen für geistig Behinderte, Beschäftigte, die in medizinischen Einrichtungen ein besonders hohes Ansteckungsrisiko haben
  • dann zum Beispiel 70-80-Jährige, Menschen mit Trisomie 21, Demenz, Transplantationspatientinnen und -patienten, Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, bestimmte Kontaktpersonen oder Personal in Kitas, Grundschulen oder Förderschulen
  • anschließend zum Beispiel 60-70-Jährige, medizinisch vorbelastete Menschen, Polizei und Feuerwehr, Personal in weiterführenden Schulen und im Einzelhandel

Anspruch auf die Impfungen haben alle, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort haben oder in bestimmten Pflegeeinrichtungen in Deutschland arbeiten, aber nicht hier wohnen.

Die Impfung ist freiwillig und erfolgt kostenlos in Impfzentren. Länder und Kommunen organisieren die Impfzentren und die Terminvergabe. Die Impfberechtigten werden durch sie informiert. Alle werden zweimal innerhalb von drei Wochen geimpft.

Die Impfstoffe wurden gründlich auf Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit überprüft. Auch nach der Impfung gilt: Abstand halten und Maskenpflicht.

Informationen zur Impfverordnung
Deutsch, EnglischTürkisch und Russisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Informationen zur Impfung
Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinja, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Alltag und Öffentliches Leben

Private Treffen sind nur noch mit einer weiteren Person erlaubt, die nicht zum eigenen Haushalt gehört.

Im Öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen sowie an allen Orten mit Publikumsverkehr und Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten sind medizinische Masken zu tragen, wenn am Platz ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann. Der Arbeitgeber muss dann Masken zur Verfügung stellen. Arbeitgeber müssen überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen.

Kitas und Schulen bleiben für den Regelbetrieb geschlossen, aber Notfallbetreuung, Distanz- und Wechselunterricht können angeboten werden. Darüber entscheidet das jeweilige Bundesland. Notfallbetreuung und Distanzunterricht sollen angeboten werden. Außerdem ist 2021 an bis zu 20 Tagen Kinderkrankengeld pro Elternteil möglich. Dies gilt auch, wenn die Kinder zu Hause betreut werden müssen, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind.

Geöffnet bleiben:

  • Läden mit Lebensmitteln und für den dringenden, täglichen Bedarf (Apotheke, Optiker, Drogerie, Post & Bank)
  • Gottesdienste in Kirchen, Synagogen oder Moscheen, aber mit Auflagen: Mindestabstand 1,5 Meter, Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz, kein Gemeindegesang

Geschlossen sind:

  • Einzelhandel
  • Restaurants und Cafés (Essen abholen und liefern bleibt erlaubt)
  • Theater und Kinos
  • Clubs und Bars
  • Sportvereine und Schwimmbäder
  • Friseure, aber Öffnung ab 1. März 2021 erlaubt

In Hotels sind touristische Übernachtungen verboten. Der Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum ist verboten.

Wenn die Infektionszahlen in einzelnen Landkreisen zu hoch sind, können die Bundesländer für die Einwohnerinnen und Einwohner den Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort beschränken. Ausnahmen bei triftigen Gründen, wie z.B. Arztbesuche, sind möglich. Informationen dazu gibt es auf den Seiten der Landesregierungen.

Allgemeine Fragen und Antworten auf EnglischPersisch, Russisch, TürkischArabisch und Französisch
(Quelle: Bundesregierung)

Allgemeine Informationen zum Coronavirus auf Arabisch, Englisch, Türkisch, Persisch, Französisch und Paschto
(Quelle: Handbookgermany.de)

Arbeit und Geld

Auch während der Corona-Pandemie gilt der Kündigungsschutz. Wenn Ihr Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat, können Sie bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld bekommen. Es kann bis zu 87 % ihres Lohnausfalls betragen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert mehrsprachig zu arbeitsrechtlichen Fragen.

Unterstützung gibt es auch für Unternehmen, egal wie groß sie sind. Es gibt Kredite, Zuschüsse oder Steuer-Vergünstigungen. Alle Infos dazu beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Studierende, die in akuter finanzieller Not sind, können einen Zuschuss beim Studierendenwerk beantragen. Er beträgt bis zu 500 Euro pro Monat. Außerdem gibt es den KfW-Studienkredit, auch für ausländische Studierende.

Informationen für Pflegekräfte auf Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Kroatisch, Ungarisch, Rumänisch, Litauisch und Bulgarisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Beratung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) & Selbständige auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Serb./Kroat./Bosn., Bulgarisch, Chinesisch, Dari / Farsi, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch und Vietnamesisch 
(Quelle: Fachstelle Migrantenökonomie im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)")

Einreisen und Ausreisen

Generell gilt: Nicht notwendige Reisen sollten unterlassen werden. Einzelne Staaten, auch innerhalb der EU, können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beim Auswärtigen Amt und beim Bundesministerium des Innern.

Alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, müssen vor Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Sie müssen zudem innerhalb von 48 Stunden vor Einreise oder unmittelbar danach einen Test machen, sofort in Quarantäne gehen (10 Tage; durch einen negativen Test kann die Quarantäne ab dem 5. Tag nach Einreise beendet werden), dürfen keinen Besuch empfangen und müssen sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden! Bei Verstößen gegen die Quarantäne-Pflicht droht ein Bußgeld. Wo Sie sich nach Einreise testen lassen können, erfahren Sie unter Telefonnummer 116 117. 

Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten muss ein Test bereits vor Einreise durchgeführt und ein Nachweis vorgezeigt werden. Zu Hochrisikogebieten gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochinzidenzgebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben.

Welche Länder zu den Risikogebieten oder Hochrisikogebieten gehören, finden Sie täglich aktualisiert beim Robert Koch Institut.

Gewaltschutz

Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie - Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit:
Deutsch, Englisch, FranzösischSpanisch, ItalienischGriechisch, Russisch, TürkischKroatisch, Polnisch, TschechischBulgarisch,  UngarischRumänischAlbanisch, ArabischFarsi/Dari, Vietnamesisch, KurdischChinesisch, Pashtu, Somalisch, Tigrinya, Nepalesisch
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.)

Kostenloses Hilfetelefon (08000 116 016), Chat- und Email-Beratung  bei häuslicher Gewalt:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Türkisch, Kurdisch, Rumänisch, Polnisch, Russisch, Albanisch, Bulgarisch, Serbisch, Vietnamesisch, Chinesisch, Arabisch und Farsi/Dari
(Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)

Hilfe bei Misshandlung und sexuellem Missbrauch:
Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch, Türkisch und Farsi
(Quelle: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM)