Integrationsbeauftragte

Aktuelle Informationen

Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen

Jede und jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen. Ein langsamerer Verlauf ist notwendig, um die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten. Die Politik hat Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen und die wirtschaftlichen Folgen abzufedern. Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen.

+++ Update für Dezember 2020 +++

Ab dem 1. Dezember gibt es neue Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben in Deutschland. Das ist für alle eine Belastung, aber wir müssen uns und besonders ältere und chronisch kranke Menschen vor dem Corona-Virus schützen. Alle müssen jetzt ihre privaten Kontakte reduzieren, damit wir die Pandemie besiegen. 

1. Treffen nur mit dem eigenen und einem weiteren Hausstand erlaubt. Insgesamt max. 5 Personen (vom 23.12.2020 bis 01.01.2021: max. 10 Personen). Ausnahme hiervon: Kinder unter 14 Jahren.    
2. Auf private Reisen und Besuche bitte verzichten
3. Geöffnet bleiben Kitas, Schulen, Läden zum Einkaufen und Frisöre. 
4. Geschlossen sind Restaurants und Cafés (Essen abholen und liefern bleibt erlaubt), Theater und Kinos, Clubs und Bars, Sportvereine und Schwimmbäder oder Fitness- und Kosmetikstudios. 
5. In Hotels sind touristische Übernachtungen verboten
6. Damit wir die Wirtschaft und Arbeitsplätze schützen, können von der Schließung betroffene Unternehmen und Einrichtungen neue Hilfen des Staates beantragen.

Empfohlen wird außerdem:

- Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren
- Personen mit Atemwegserkrankungen sollen sich telefonisch krankschreiben lassen und Zuhause zu bleiben, bis die akuten Symptome abklingen 
-  Auf Silvesterfeuerwerk verzichten
- Ältere und vulnerable Personen nur dann besuchen, wenn alle Familienmitglieder frei von Krankheitssymptomen sind und sich in den Tagen davor keinem besonderen Risiko ausgesetzt haben.

Verzichtet werden soll auf:

- Private Feiern 
- Freizeitbezogene Aktivitäten mit Publikumsverkehr 
- Nicht notwendige private Reisen und touristische Tagestouren.
- Nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr 
- Nicht notwendige Fahrten mit öffentlichen Beförderungsmitteln

Einreisen und Ausreisen

Generell gilt: Nicht notwendige Reisen sollten unterlassen werden. Einzelne Staaten, auch innerhalb der EU, können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen.  Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beim Auswärtigen Amt und beim Bundesministerium des Innern.

Für alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, gilt: Sie müssen zuhause bleiben (Quarantäne), dürfen keinen Besuch empfangen und müssen sich sofort beim örtlichen Gesundheitsamt melden!

Bei Verstößen gegen die Quarantäne-Pflicht droht ein Bußgeld. Lohnfortzahlung oder Entschädigung ist während einer verpflichtenden Quarantäne grundsätzlich möglich, aber wenn vor Ihrem Urlaub das Reiseziel als Risikogebiet ausgewiesen war, entfällt dieser Anspruch.

Durch einen negativen Corona-Test können Sie die Quarantäne beenden.
Wo Sie sich testen lassen können, erfahren Sie unter Telefonnummer 116 117. 
Welche Länder zu den Risikogebieten gehören, finden Sie täglich aktualisiert beim Robert Koch-Institut.

Merkblatt für Reisende auf Deutsch und Englisch
(Bundesministerium für Gesundheit)

Gesundheit und Verhaltenstipps

Alle können helfen, das Coronavirus zu bekämpfen. Halten Sie die Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering und beschränken Sie sich auf einen gleichbleibenden Personenkreis. Wichtig bleibt: mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten, Hände waschen, eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Mehrsprachige Gesundheits- und Verhaltenstipps finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Nutzen Sie wie Millionen Menschen in Deutschland die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Je mehr mitmachen, desto wirksamer kann uns die App schützen.

Zurück in den Alltag - die Corona-Warn-App für Deutschland
Informationen zur und Download der Corona-Warn-App auf Deutsch, Englisch, FranzösischItalienisch, SpanischTürkisch, RussischArabisch, Albanisch, Dari, FarsiBulgarisch, Chinesisch, Tschechisch, Griechisch, Ungarisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Vietnamesisch, Tigrinja

Hinweise für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden auf Deutsch, Englisch, Französisch, RussischTürkisch, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung: Flyer für Patienten und Angehörige auf Deutsch, Englisch, TürkischAlbanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari/Farsi, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch

COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun? Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger auf Deutsch, Englisch und Französisch

Die 10 wichtigsten Hygienetipps auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch, Russisch, Farsi und Arabisch, sowie Merkblätter und Infografiken 
(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Öffentliches Leben

Im Öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen sowie an allen Orten mit Publikumsverkehr und Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten gilt eine Maskenpflicht.
Auch in Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies
gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen
sicher eingehalten werden kann.
Geschäfte und Restaurants müssen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Alle Großveranstaltungen sind grundsätzlich bis 31. Dezember 2020 verboten. Die Kindergärten haben in vielen Bundesländern den Regelbetrieb wieder aufgenommen, auch die Schulen. Die Bundesländer regeln hierzu die Einzelheiten. 
 

Flyer mit Informationen zu den Themen Gesundheit, Öffentliches Leben, Arbeiten und Geld, Einreisen und Ausreisen und Links zu Informations-Webseiten auf Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Italienisch, Russisch, Farsi, Chinesisch, Arabisch, Spanisch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch, Ungarisch, Griechisch, Vietnamesisch, Dari, TigrinjaAlbanischTschechisch und Kroatisch
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)

Allgemeine Fragen und Antworten auf Deutsch, EnglischPersisch, Russisch, TürkischArabisch und Französisch
(Quelle: Bundesregierung)

Allgemeine Informationen zum Coronavirus auf Arabisch, Englisch, Türkisch, Persisch, Französisch und Paschto
(Quelle: Handbookgermany.de)

Arbeit und Geld

Auch während der Corona-Pandemie gilt der Kündigungsschutz. Wenn Ihr Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat, können Sie bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld bekommen. Es kann bis zu 87 % ihres Lohnausfalls betragen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert mehrsprachig zu arbeitsrechtlichen Fragen.

Für Familien gibt es finanzielle Unterstützung: den Notfall-Kinderzuschlag, einen einmaligen Kinder-Bonus von 300 Euro pro Kind und Hilfen für Alleinerziehende. Mehr Informationen beim Bundesfamilienministerium.

Unterstützung gibt es auch für Unternehmen, egal wie groß sie sind. Es gibt Kredite, Zuschüsse oder Steuer-Vergünstigungen. Alle Infos dazu beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Studierende, die in akuter finanzieller Not sind, können einen Zuschuss beim Studierendenwerk beantragen. Er beträgt bis zu 500 Euro für jeweils drei Monate. Außerdem gibt es den KfW-Studienkredit, jetzt auch für ausländische Studierende.

Informationen für Pflegekräfte auf Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Kroatisch, Ungarisch, Rumänisch, Litauisch und Bulgarisch
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Informationen zur Soforthilfe der Bundesregierung für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige auf Deutsch, Englisch und Französisch.
(Quelle: Bundesregierung)

Beratung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) & Selbständige auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Serb./Kroat./Bosn., Bulgarisch, Chinesisch, Dari / Farsi, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch und Vietnamesisch 
(Quelle: Fachstelle Migrantenökonomie im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)")

Gewaltschutz

Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie - Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit auf Deutsch, Englisch, FranzösischSpanisch, ItalienischGriechisch, Russisch, TürkischKroatisch, Polnisch, TschechischBulgarisch,  UngarischRumänischAlbanisch, ArabischFarsi/Dari, Vietnamesisch, KurdischChinesisch, Pashtu, Somalisch, Tigrinya, Nepalesisch
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.)

Kostenloses Hilfetelefon (08000 116 016), Chat- und Email-Beratung  bei häuslicher Gewalt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Türkisch, Kurdisch, Rumänisch, Polnisch, Russisch, Albanisch, Bulgarisch, Serbisch, Vietnamesisch, Chinesisch, Arabisch und Farsi/Dari
(Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)

Hilfe bei Misshandlung und sexuellem Missbrauch auf Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch, Türkisch und Farsi
(Quelle: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM)

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