Integrationsbeauftragte

Nationaler Aktionsplan Integration

Auftakt für Themenforum Kultur

„Kultur der Vielfalt – Vielfalt der Kultur“: Unter diesem Motto starten Kulturbetriebe und Initiativen ihre Arbeit für den Nationalen Aktionsplan Integration.

Staatsministerin Widmann-Mauz, Staatsministerin Gütters und Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlicher Spitzenverbände und aus dem Kulturbereich Staatsministerin Widmann-Mauz, Staatsministerin Gütters und Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlicher Spitzenverbände und aus dem Kulturbereich Staatsministerin Widmann-Mauz, Staatsministerin Gütters und Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlicher Spitzenverbände und aus dem Kulturbereich Quelle: Bundesregierung/Bergmann

Einrichtungen und Initiativen zur kulturellen Integration sollen künftig noch intensiver zusammenarbeiten. Die gemeinsame Veranstaltung der Beauftragten für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, und der Integrationsbeauftragten, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, am 13. November 2018 im Bundeskanzleramt bildete hierfür den Auftakt. 

"Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann nicht von oben verordnet werden“, erklärte Staatsministerin Widmann-Mauz in ihrer Begrüßungsrede. „Zivilgesellschaft, Vereine, Verbände und Kulturbetriebe – alle leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen unserer Gesellschaft und machen Vielfalt erlebbar.“ 

Themenforum Kultur - Teil des Nationalen Aktionsplans Integration

Der jetzt beginnende Austausch im Themenforum Kultur ist ein wichtiger Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Integration. Die bundesgeförderten Kultureinrichtungen treffen sich künftig jährlich, um sich über praktische Fragen der Vermittlung, Integration und Diversität auszutauschen. Außerdem soll es einen „Bericht zur Diversität im Kultur- und Medienbereich in Deutschland“ geben.

Kulturelle Teilhabe und Vielfalt noch stärker verankern

„Die bundesgeförderten Kultureinrichtungen sind bereits heute wichtige Motoren der Integration“, so Staatsministerin Monika Grütters, Beauftragte für Kultur und Medien. „Künftig wollen wir gemeinsam kulturelle Teilhabe und Diversität noch stärker nicht nur durch einzelne Projekte, sondern als dauerhafte Kern- und Querschnittsaufgabe in unseren Einrichtungen verankern.“ 

Auftaktveranstaltung Themenforum Kultur Auftaktveranstaltung Themenforum Kultur Auftaktveranstaltung Themenforum Kultur Quelle: Bundesregierung/Bergmann

Für das Themenforum Kultur wird das „Netzwerk Kulturelle Bildung und Integration “ weiterentwickelt. Seine Aufgabe wird es sein, den Erfahrungsaustausch der Praktikerinnen und Praktiker in den Einrichtungen zu bündeln. Gleichzeitig soll es konkret umsetzen, was durch die Expertise des bisherigen „Netzwerks Kulturelle Bildung und Integration“ erarbeitet wurde.

Impulse aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden

Das Treffen Netzwerk im Bundeskanzleramt wird mitveranstaltet von der Initiative Kulturelle Integration (IKI) unter Moderation des Deutschen Kulturrats.
Drei Impulsvorträge gaben einen Einblick, wie andere gesellschaftliche Bereiche mit Vielfalt und Integration umgehen: Aletta Gräfin von Hardenberg berichtete als Geschäftsführer des Vereins Charta der Vielfalt e.V., wie Vielfalt Unternehmen bereichern kann. Dr. Andrea Hammermann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln brachte die wissenschaftliche Perspektive ein. Die Sicht der Verbände erklärte Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes. 

Der Nationale Aktionsplan Integration 

Der Nationale Aktionsplan Integration der Bundesregierung orientiert sich an fünf Phasen der Zuwanderung und des Zusammenlebens (Zuwanderung, Erstintegration, Eingliederung, Zusammenwachsen, Zusammenhalt). Gemeinsam mit Ländern, Kommunen, nichtstaatlichen Akteuren und Migrantenorganisationen werden Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen erarbeitet, um die Integration insgesamt voranzutreiben. Die Ergebnisse werden auf den kommenden Integrationsgipfeln präsentiert.

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