Integrationsbeauftragte

Nach 18 Monaten

Widmann-Mauz zieht positive Bilanz der Regierungsarbeit

Integration und Zusammenhalt in Deutschland wachsen

Mehr Fachkräfte, bessere Bildung für Kinder und ein entschiedenes Vorgehen gegen Hass und Gewalt – die Staatsministerin für Integration Annette Widmann-Mauz zieht eine positive Bilanz der ersten Hälfte der Legislaturperiode. Viele Maßnahmen für eine bessere Integration und mehr Zusammenhalt sind bereits angegangen worden, konkrete Gesetze wurden verabschiedet. Klar ist aber auch: Es bleibt noch einiges zu tun. Die Maßnahmen im einzelnen:

Bessere Bildung, bessere Integration

Kindergruppe Bessere Bildung, bessere Integration Quelle: Integrationsbeauftragte / Potente

Bildung und Sprache eröffnen Kindern Zukunftschancen. Annette Widmann-Mauz hat mit Unterstützung vieler Bundesländer einen 15-Punkte-Plan erarbeitet, um Kinder ab dem Kita-Alter gezielt zu fördern. Mit dem Gute-Kita-Gesetz stellt der Bund 5,5 Milliarden Euro bereit, um die Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln. 

Weiterentwicklung der Integrationskurse

Seit 2005 haben 2,2 Millionen Neuzuwanderer einen Integrationskurs besucht. Die Integrationsbeauftragte setzt sich für eine Qualitätsoffensive ein, um die Kursinhalte noch besser auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zuzuschneiden. Das Bundesinnenministerium hat einige Vorschläge bereits aufgegriffen und die Integrationskurse weiterentwickelt. 

Ohne Frauen läuft’s nicht

Die Integrationsstaatsministerin arbeitet mit der Bundesagentur für Arbeit daran, dass mehr Frauen mit Einwanderungsgeschichte Jobs bekommen. Dadurch integrieren sich ganze Familien leichter und unsere Wirtschaftskraft wächst.

Rote Karte für Hetze und Rassismus

Wir verschärfen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz im Kampf gegen digitale Gewalt und verstärken die Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz gegen Rechtsextremismus.

Keine Chance für Hass

Integrationsbeauftragte im Gespräch mit einer Frau Rot Karte für Hetze und Rassismus Quelle: Integrationsbeauftragte / Coddou

Wir bauen vorhandene Präventionsprogramme gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus und bekämpfen so den Hass an der Wurzel.

Ein Land – viele Chancen

Mit dem Nationalen Aktionsplan Integration bündeln wir Integrationsangebote und entwickeln sie weiter. Unser Grundsatz: fordern und fördern. Damit jeder seine Chance nutzen kann. 

Die ganze Gesellschaft im Blick

Wir haben eine Fachkommission ins Leben gerufen, die sich mit den Rahmenbedingungen der Integration beschäftigt. Dazu gehören ausreichende Kitas, Schulen und Wohnraum und der Zugang zum Arbeitsmarkt; politische Bildung, Werte, Respekt und Regeln, für ein friedliches Miteinander.

Unterstützung für Local Heroes

Das Herz der Integration schlägt in den Kommunen. Deshalb unterstützen wir sie mit unserem Programm Weltoffene Kommune zum Beispiel dabei, besser mit Anfeindungen umzugehen und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bleiben.

Investitionen im Ehrenamt

55 Prozent der Bevölkerung haben seit 2015 Unterstützung für Flüchtlinge geleistet. Dieses Engagement ist ein wertvoller Beitrag für die Integration. Die Integrationsbeauftragte fördert zahlreiche Projekte, um das Ehrenamt zu unterstützen.  

Mittwoch, 06. November 2019