Integrationsbeauftragte

Nationaler Aktionsplan Integration

Vor der Zuwanderung: Vorintegration baut Brücken

Staatsministerin Widmann-Mauz berät im Auswärtigen Amt über Maßnahmen zur Vorintegration. 

Gruppenbild der Teilnehmer Fachleute aus Politik und Praxis nahmen am Themenforum Vorintegration teil. Quelle: Integrationsbeauftragte

24 Themenforen in fünf Phasen der Zuwanderung und des Zusammenhaltes, über 200 Fachleute aus Bund, Ländern, Kommunen und Zivilgesellschaft – das ist der Nationale Aktionsplan Integration der Bundesregierung (NAP-I). Heute war der Auftakt des Themenforums Vorintegration im Auswärtigen Amt

Widmann-Mauz: „Gut vorbereitet gelingt die Integration besser.“ 

Dazu erklärt Staatsministerin Annette Widmann-Mauz: „Wer sich vor der Zuwanderung nach Deutschland gut vorbereitet, dem gelingt die Integration bei uns besser. Wer sich vor der Zuwanderung mit unserem Land, unserer Sprache und den Lebensgewohnheiten auseinandersetzt, der bekommt nicht nur Lust auf unser Land, sondern auch realistische Erwartungen, was sie oder ihn erwartet.“

Das Themenforum Vorintegration 

Die Vorintegration ist eines von fünf Themenforen in der ersten Phase des NAP-I: Vor der Zuwanderung – Erwartungen steuern, Orientierung geben. Die Integrationsbeauftragte hat gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt die Federführung dieses Themenforums. Dort erarbeiten Fachleute aus Politik und Praxis konkrete Vorschläge, Maßnahmen und Projekte zu verschiedenen Themen der Vorintegration.

Im Fokus stehen zum Beispiel die Berufsberatung, die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, Karrieremessen deutscher Unternehmen oder Seminare zum Leben oder Studieren in Deutschland. Gefragt sind die besten Maßnahmen, um ein gutes Ankommen in Deutschland und den schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu stärken.

Weil deutsche Sprachkenntnisse elementar für die Integration sind, gibt es in der ersten Phase ein eigenes Themenforum „Sprachkurse im Herkunftsland“. Die Ergebnisse der ersten Phase des NAP-I werden 2020 beim nächsten Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin vorgestellt.

Der Nationale Aktionsplan Integration

Beim NAP-I arbeitet der Bund im Schulterschluss mit Ländern, Kommunen und wichtigen Akteuren der Zivilgesellschaft. Dazu gehören zum Beispiel Wirtschaft und Gewerkschaften, Migrantenorganisationen oder Wohlfahrtsverbände.

Das Ziel: Bündelung und Ausbau bewährter Integrationsmaßnahmen. Gearbeitet wird in 24 Themenforen, eingeteilt in fünf Phasen der Zuwanderung und des Zusammenhalts: Vor der Zuwanderung, Erstintegration, Eingliederung, Zusammenwachsen, Zusammenhalt. Die Integrationsbeauftragte koordiniert den NAP-I. 

Mittwoch, 17. April 2019

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