Integrationsbeauftragte

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt in Dresden

Widmann-Mauz: „Sachsen zeigt Flagge für Vielfalt“

Die Staatsministerin für Integration unterzeichnet mit Ministerpräsident Kretschmer Charta der Vielfalt in Dresden.

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am Mikrofon

Arbeitsmarktintegration kraftvoll vorantreiben

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wollen Einwanderer schneller in Ausbildung und...

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Chancen der Vielfalt am besten nutzen

Integrationsbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen treffen sich in Ulm.

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz

Leben und Arbeiten in der Europäischen Union

Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten sind die größte Gruppe der Einwanderer. In den letzten Jahren sind sie kaum...

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Staatsministerin Annette Widmann-Mauz bei der Vorstellung von NesT mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesinnenministeriums, des BAMF und der Zivilgesellschaft

Hand in Hand von Anfang an

Widmann-Mauz stellt mit Bundesinnenministerium Pilotprogramm für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge vor.

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25 Jahre nach Mölln: Nicht nachlassen im Kampf gegen Rechtsextremismus

Ausgabejahr: 2017
Datum: 23. November 2017

Zum 25. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln am Donnerstag erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz:

"Vor 25 Jahren wurde Mölln zum Synonym für blinden und mörderischen Hass: Zwei türkeistämmige Mädchen im Alter von 10 und 14 Jahren und ihre Großmutter mussten bei feigen Brandanschlägen auf ihre Häuser sterben – nur weil sie türkeistämmig waren. Die von Neonazis verübten Brandanschläge waren eine Zäsur und ein Wendepunkt zugleich. Sie lösten einen gesellschaftlichen Aufschrei gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit aus, zeigten aber auch eine gewisse Ohnmacht. Was tut man gegen Menschenhass, der sich auf die Herkunft konzentriert und jeden treffen kann? Acht Jahre später würde ein mörderisches Trio türkeistämmige Menschen ermorden, überall in Deutschland. Heute wissen wir: Deutschland ist trotz dieser Anschläge für viele Jahre auf dem rechten Auge blind geblieben.

Inzwischen ist der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen Rechtsextremismus gewachsen, Bund und Länder haben viele Programme und Initiativen gegen Rassismus aufgelegt. In Mölln hat sich vieles im Bewusstsein geändert seit den mörderischen Taten vor 25 Jahren. Aber der Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus ist aktueller denn je. Die Zahl rechtsextremer Straftaten hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Zugleich greifen Rechtspopulisten den Zusammenhalt in unserer vielfältigen Gesellschaft an. Muslimen wird ihr Glauben, Eingebürgerten wird das Deutschsein abgesprochen. 

Mölln hat seinen ermordeten Bürgerinnen ein ehrendes Andenken gewahrt. Sie wurden nie vergessen. Diese Stadt versäumt es nicht, an die Anschläge und ihre ehemaligen Bürgerinnen zu erinnern. Für uns alle bleibt die Mahnung, im Kampf gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit niemals nachzulassen."

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