Integrationsbeauftragte

Flüchtlinge

Die Beauftragte setzt sich für die Belange von Geflüchteten, die hier bei uns Schutz vor Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung suchen, ein. Ziel ist dabei, dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen und nicht verschlechtert werden.

Die Beauftragte setzt sich auch für die Belange von Asylsuchenden, international Schutzberechtigten, Personen mit einer humanitärer Aufenthaltserlaubnis und Geduldeten sowie deren Familien ein. Viele dieser Personen suchen hier bei uns Schutz vor Verfolgung, Gewalt, Bürgerkriegsgefahren und Unterdrückung. Ziel der Beauftragten ist es, dafür zu sorgen, dass die Rechte der Betroffenen gewahrt und geachtet werden. Ferner ist es ihre Aufgabe, das Parlament und die Öffentlichkeit über zentrale Entwicklungen zu informieren.

Die Beauftragte begleitet deshalb sämtliche Gesetzgebungsprozesse auf der Ebene des Bundes im Bereich des Aufenthalts-, Flüchtlings- und Flüchtlingssozialrechts. Darüber hinaus beobachtet und bewertet sie die behördliche Praxis in diesen Feldern.

Die Beauftragte gibt auch rechtliche Hinweise bei Einzeleingaben und hält Kontakt zu Fachverbänden und Flüchtlingsinitiativen.

Die Beauftragte ist auch immer dann gefordert, wenn der Ton in der Öffentlichkeit gegenüber Flüchtlingen bzw. ihren Unterstützern rauer wird und es zu Hass und Menschenfeindlichkeit kommt. Sie setzt sich dafür ein, dass die Gesellschaft eindeutig Farbe gegen Menschenfeindlichkeit bekennt bzw. Rassismus entgegen tritt. Bei diesem wichtigen Thema braucht es eine offene, respektvolle und zielführende Debatte.

Seit 2016 fördert die Beauftragte Projekte mit Flüchtlingsbezug. Der Schwerpunkt liegt dabei auf bundesweiten Projekten zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements, der Förderung geflüchteter Frauen und besonders schutzbedürftiger Personen sowie im Bereich des Sports.